Mystery was?

Mysteriös war´s und schon ziemlich lange ist´s her (über einen Monat… typisch wieder mal), dass mein Blog von Ulbarb für etwas nomiert wurde, wovon ich noch nie gehört hatte… Tja, ich las darüber nach, überlegte mir einiges und hoffte auf die zur Beantwortung nötige Zeit… und nun – im Urlaub – habe ich sie und so muss ich nun endlich mal einen the mystery blogger award Artikel schreiben.

Ich hatte bisher keine Ahnung, wie so ein award funktioniert, fand jedoch schnell heraus, dass es eine Art gegenseitige Förderung ist und das ist doch wirklich eine sehr nette Idee, las ich doch erst gestern wieder, dass man doch die Blogosphäre wieder mehr beleben sollte. Ich freue mich riesig über diese Gelegenheit, fand aber leider bisher noch nicht die Zeit, etwas dazu zu posten… man muss ja einiges tun… aber nun:

Als erstes erledige ich vielleicht das „offizielle Pozedere“… Wie immer gibt es ein paar ‚Regeln‘ zu beachten. Los geht´s:

Erstens: Stelle das Logo in Deinen Blog ein.

download

Zweitens: Liste die Regeln auf!

  • Stelle das Logo in dein Blog.
  • Liste die Regeln auf.
  • Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  • Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  • Erzähle den Lesern drei Dinge über dich.
  • Nominiere 10 bis 20 Personen.
  • Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  • Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  • Teile 5 Links zu deinen besten Blogposts.

Drittens: Danke der Person, die dich nomiert hat und füge einen Link zu ihrem Blog bei. 

Liebe Bloggerin Ulbarb, ich war sehr überrascht, als ich von deiner Nominierung erfuhr. Wir folgen uns zwar schon eine ganze Weile, aber ich gestehe, dass ich noch nicht wirklich viel über dich weiß. Wir kennen uns nicht persönlich, aber ich lese gern in deinem Blog herum. Danke für die Nominierung und damit die Chance, auf diese Weise mit noch mehr Bloggern zu kommunizieren (und ich gelobe Besserung). Für mich ist das ganze noch immer ein großes, spannendes Abenteuer, da man nie weiß, wo überall der nächste Blogartikel gelesen wird. Aber ich bin gern dabei.

Ach ja, hier geht’s zur startseite von Ulbarb: https://mauletti.wordpress.com

Viertens: Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenso einen Link bei.

Ok, Ulbarb sagt, bei der Urheberin handelt es sich um Okoto Enigma, ich glaube das mal so wie es bei ihr steht. Das ist der Blog von Okoto Enigma, demnächst lese ich dort mal ein bisschen herum, versprochen.

Fünftens: Erzähle den Lesern drei Dinge über dich.

Mein Blog entstand aus dem Bedürfnis heraus, manche Dinge aufzuschreiben und weiterzuerzählen, die mir in meinem Leben als Mensch auf der Erde, Frau eines Nichtmusikers, Mutter zweier Töchter, Musikerin mit vielen Interessen, Radlerin mit Trekkingrad und Anhänger, Waldliebhaberin mit Barfussschuhen… begegnen, die ich aufschreibenswert finde und über die ich vielleicht länger nachdenken möchte. Ich bin als Musikerin ständig musizierend unterwegs: im Orchester (fest angestellt); frei, nach Lust und Laune und leider oft sehr sporadisch mit dem Duo Leggieramente, das sich gerade verwandelt; als Instrumentallehrerin, wo ich mich in kleine und große Flötenköpfe hineinversetzen muss/möchte.

Kulturelle Entwicklungen im Großen und Ganzen und all ihrer Vielfalt interessieren mich sehr. Ich tausche mich gern dazu aus, bin gespannt, wohin die Entwicklung geht. Natürlich stehe ich in erster Linie musikalischen Dingen besonders neugierig gegenüber, aber was wäre die Musik ohne all die anderen Künste? Was wäre Musik ohne die Menschen, die sie hören, machen, hervorbringen? Was wäre Musik ohne unsere Bilder im Kopf, ohne unsere Sprache, unsere Geschichten, unsere innersten Gedanken? Was wären wir ohne Musik? Was wären wir ohne Kultur in all ihrer Vielfalt? All das sind Fragen, die mich Tag um Tag umtreiben und auf die die Antworten jeden Tag anders ausfallen. Kultur ist ständig in (Weiter)Entwicklung, ist nie fertig oder absolut definierbar und das ist das Tolle daran. Ich liebe es, Musikerin zu sein.

Manchmal erzähle ich Geschichten von unterwegs, die mich beschäftigen, die sehr persönlich sind, die vom Radfahren, vom Alltag, von Urlaubsreisen erzählen (muss dabei aufpassen, dass ich nicht zu privat werde, denn das möchte ich dann doch nicht). Ich liebe das Unterwegssein und Schauen, ich liebe das langsame Reisen, bei dem man schnell genug reist, um vorwärts zu kommen und langsam genug, damit man Zeit hat, Kleinigkeiten am Wegrand wahrzunehmen und eventuell anhalten kann, um sie näher zu betrachten. Ich wünschte mir mehr Zeit dafür. Einen kleinen Trick wende ich an, wenn ich mir auf den Fahrten zu den oft weitabgelegenen Konzertorten Extrazeit einplane, um kleine Abstecher zu ermöglichen, eigens dazu packe ich manchmal mein Fahrrad ins Auto. Das sind dann manchmal sehr bereichernde Extrazeiten und Miniurlaube.

Sechstens: Nominiere 10 bis 20 Personen.

So viele Blogs kenne ich ja noch gar nicht, aber einige gibt es, z.Bsp. eine, die diesen Blog maßgeblich zum Start stupste 😉 … https://www.tanjapraske.de oder diese, die ich sehr, sehr gern lese: https://michaelstacheder.wordpress.com , https://hrbruns.com , http://mikelbower.dehttps://kulturfritzen.wordpress.com , http://sinnundverstand.tumblr.com , http://www.vogelsfutter.de , https://rockenfellermusik.wordpress.com oder andere, die mich immer wieder in andere Welten entführen: https://fraurebis.wordpress.com , http://irgendlink.de , https://traumspruch.wordpress.com , https://mitohneauto.wordpress.com/about/ , https://pitsfritztownnews.wordpress.com …Es sind doch einige und bestimmt habe ich den einen oder anderen vergessen… man möge es mir nicht übelnehmen.

Siebtens: Informiere die Nominierten, indem du sie in ihrem Blog kommentierst.

(Demnächst…)

Achtens: Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.

Ach, du Schreck, na, dann mal los…

  1. Was ist frühmorgens oft das erste, was dir in den Sinn kommt und ist dieses Etwas es wert, dass du dich im Laufe des Tages noch einmal daran erinnerst? (Ich frage das, weil ich selbst oft frühmorgens etwas suche, woran ich mich im Laufe des Tages positiv erinnern kann, wenn Negatives wieder einmal Oberhand gewinnen will – oft twittere ich dieses Etwas im „Guten-Morgen-Tweet“ 😉
  2. Was möchtest du in deinem Leben noch (einmal) werden?
  3. Was geschieht mit dir, wenn du Musik hörst, die dich in dem Moment, in dem du sie hörst, so sehr in Bann zieht, dass du alles andere rings um dich vergisst?
  4. Kaffee oder Tee… wenn es da eine Entscheidung geben kann… was symbolisieren die beiden Getränke noch für dich?
  5. Mit welcher berühmten Persönlichkeit (egal ob noch lebend oder schon verstorben) würdest du gern mal einen Waldspaziergang machen?

 

 

Da beantworte ich vielleicht gleich einmal die an meine Runde gestellten Fragen…

1. Wenn du an die Organisation deines Alltages denkst, was quält dich am meisten und wie gehst du damit um? Am schwierigsten in meinem Alltagsleben mit Familie sind wohl die oft großen Entfernungen zu den Konzert-/Probenorten und die damit verbundene Logistik. Fährt ein Zug, wenn ja, wann, wieviel „Pufferzeit“ einplanen…? Meistens genieße ich die ZugMeinZeit, die ich inzwischen sehr gut zu nutzen gelernt habe. Oder die andere Variante: Komme ich nur mit dem Auto hin, ist das Auto beim Rest der Familie abkömmlich (ein Musikerleben ohne Auto ist in Sachsen eigentlich nicht möglich und so habe ich auch gleich mit dem ersten Studientag 1990 an der Musikhochschule auf Weisung meiner Lehrer an die Fahrschule denken müssen und auch wollen – dass man einfach so eine Fahrschule anfangen konnte, war bis dahin nicht ganz selbstverständlich, ich lebte ja im ehemaligen DDR-Gebiet, da wartete man erst ewig darauf, die Fahrschule machen zu dürfen und später jahrelang auf ein Auto.).

Ganz allgemein ist es eigentlich immer die genau entgegengesetzte Zeitplanung zur sonstigen Familie, die ständige Herausforderung ist und quälende Organisation erfordert… wenn ich auf Achse bin, haben die anderen z.Bsp. gerade Wochenende oder wenn ich frei habe, gehen alle anderen außer Haus. Das ist nicht immer leicht. Aber das ist das Leben als Musiker, umso mehr lernt man, gemeinsame Zeit zu genießen (obwohl man das genau planen muss, damit niemand falsche Erwartungen hat). Umso mehr danke ich meiner Familie, dass sie damit umgehen kann, auch wenn dadurch oft manche Ausflüge unmöglich werden.

2. Ist es dir unangenehm, über deinen Verdienst/dein Einkommen zu sprechen? Ach, über Verdienste/Honorare von Musikern wird sehr viel gesprochen/geschrieben. Ich bin in der glücklichen Lage, eine Orchesterstelle mit auskömmlicher Bezahlung zu haben, wenn ich das nicht hätte, könnte ich all die anderen Dinge, die mir am Herzen liegen, nicht machen. Man kann in diesem Beruf keine Stunden zählen, die dann „entlohnt“ werden, entweder man ist Musiker oder nicht. Man steht früh auf und geht abends ins Bett und dazwischen ist größtenteils Musik, mal mehr, mal weniger. Wenn genügend Geld vorhanden ist, ist das Leben leicht, aber es ist sicher nicht das Wichtigste. Ich bin froh und dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, herumzuexperimentieren und Dinge auszuprobieren, täglich dazuzulernen, all das sehe ich als geistigen Lohn, ohne den das Orchestermusikerleben, das allzu oft im starren, sich immer wiederholenden Klassikkanon gefangen ist (bei uns in den letzten Jahren allerdings zum Glück nicht dank eines überaus experimentierfreudigen Chefdirigenten), manchmal eine Qual wäre. Wenn also die Balance zwischen beiden Einkommensarten ausgewogen bleibt, ist alles in Ordnung und ausreichend.

3. Welche Drogen würdest du konsumieren, wenn sie keine Nebenwirkungen hätten? Alternativ: Gibt es etwas, wonach du süchtig bist? Ich schmunzele… Drogen… Hm. Ist Musik eine Droge? Ohne die könnte ich nicht leben. Ohne frische Luft (zum Beispiel im Wald fast vor meiner Haustür) könnte ich nicht leben. Ohne Wasser oder auch Wein könnte ich manches nicht… in Maßen genossen öffnet´s Horizonte… Genusshorizonte. Wann aus Genuss Sucht wird, das allerdings muss jeder selbst herausfinden.

4. Hast du Haustiere? Warum? Warum nicht? Warum nicht mehr? Wir haben einen Kater. Leo. Ein kleiner getigerter „Fuchs“ und sehr guter Jäger. Als er ganz klein war, saß er bei uns vor der Tür und miaute sich die Seele aus dem Leib. Niemand in der Nachbarschaft kannte ihn. Er war sehr klein und weil wir zu der Zeit gerade einen Igel mit Katzenfutter aufpäppelten, damit er über den Winter kommt, kam Leo einfach mit zur abendlichen Futterzeit. Zusammen saßen die beiden und schlabberten einträchtig allabendlich nebeneinander ihr Mahl. Beide wurden kräftiger, das Wetter wurde kälter. Der Igel blieb eines Tages aus und begann wohl im Holzstapel seinen Winterschlaf. Leo saß frühmorgens weiter vor unserer Tür und bettelte, dass er sich im Haus aufwärmen dürfe. Die Kinder spielten mit ihm und schwupps, war er drin. Der Liebste und bisher einzige Mann im Haus (zu dieser Zeit gerade auf Dienstreise), wurde am Telefon kurz von uns Mädels aufgeklärt, dass er nun nicht mehr der einzige Mann im Haus sei. Böse war er nicht darüber. Leo wurde geimpft und …naja, ich denke, er würde nicht wollen, dass wir das hier so öffentlich bekanntgeben… jedenfalls lebt er bis heute bei uns, hat seine Lieblingsplätze, erfreut sich bester Gesundheit, hat inzwischen seine eigene Haustür, kommt und geht, wann er will und ist stets willkommener Schmusekater (…und wenn ich spät abends vom Konzert heimkomme, wartet er meist auf mich…)

5. Hast du den nächsten Sommerurlaub schon geplant? Nein.

 

Neuntens: Teile 5 Links zu deinen besten Blogposts: Ich habe fünf herausgesucht und mich sowohl an Anzahl der likes als auch der Aufrufe orientiert.

Unterwegssein… auch eine Frage des Tempos

Ich hab´es ja nicht geahnt…

#KultBlick – Wie blicke ich auf Kultur?

Ein altes Ding…

Fangen wir doch endlich an…

 

 

So, das war´s von mir, es hat Spaß gemacht, diesen Artikel zu schreiben und ich hoffe, es macht auch Spaß, ihn zu lesen! Naja, bleibt mir nur noch, darauf zu hoffen, dass alle von mir genannten Blogs diesen Award annehmen und mit ihren Artikeln (auf die ich mich schon sehr freue!) andere anzustuppsen. Ich weiß, dass viele der genannten manchmal sehr unter Zeitnot stehen. Es soll sich niemand gedrängt fühlen, mitzumachen, schön wäre es aber…

 

Danke fürs Mitmachen und viel Spaß!

4 Gedanken zu “Mystery was?

    1. Klar, kein Problem… mir „passierte“ es hier auf dem Blog das erste Mal (auf Twitter sind solche Dinge derzeit inflationär und nerven manchmal)… aber ich sehe es als „Netzwerkchance“, mehr über den anderen zu erfahren und vor allem, auf Blogs zu stoßen, wo ich sonst nie hinfinden würde. Austausch ist wichtig und das fand ich eine schöne Gelegenheit. Danke für deine Offenheit und natürlich lese ich weiter, so wie ich dazukomme… das ist doch ganz klar!

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s